Nachhaltigkeit – Was ist das eigentlich?

Bio, Nachhaltigkeit

Sicherlich kennt ihr mich in der Zwischenzeit gut genug um zu wissen, dass mir Nachhaltigkeit wichtig ist. Aber was genau ist nachhaltig eigentlich? In erster Linie bedeutet es eine langfristig gesehene, effektive Nutzung von Ressourcen.

Entstanden ist der Nachhaltigkeitsgedanke bereits im 17. Jahrhundert, als der Freiberger Oberberghauptmann Hans Carl von Carlowitz festlegte, dass nur soviele Bäume aus einem Wald abgeforstet werden sollten, wie innerhalb einer absehbaren Zeit auch wieder nachwachsen konnten (Quelle: IHK Nürnberg).

Eigentlich ein total logischer Ansatz – sollte man jedenfalls meinen.Was ist eigentlich nachhaltig?

Was genau bedeutet das jetzt aber für mich und für dich und für jeden einzelnen? Keiner von uns legt fest, wieviel Bäume in unseren Wäldern abgeholzt werden, wieviel Öl, Gas oder andere natürliche Ressourcen abgebaut werden und ob dies in irgendeiner Form von Nachhaltigkeit stattfindet – was übrigens nicht der Fall ist.

Trotzdem kann jeder für sich nachhaltig Leben und konsumieren. Je länger ich mich mit dem Thema beschäftige, desto mehr Aspekte in meinem Alltag fallen mir ins Auge, die ich nachhaltiger (und damit sinnvoller) gestalten könnte. Ich habe hier mal eine kleine Liste mit Themen aufgestellt, die ich für mich mit Nachhaltigkeit verbinde. Ich bin mir noch unschlüssig, wie ich die einzelnen Punkte sortieren und auf dem Blog unterbringen soll. Seht es erstmal als eine Art Gedankensammlung an, die ich in kommenden Blogbeiträgen vertiefen werde:

  • Bio-Lebensmittel
  • Bio-Stoffe für Kleidung, Taschen, Accessoires
  • Nachhaltige Klamotten – selbstgenäht oder gekaufte „Grüne Mode“
  • Minimalismus – was brauche ich eigentlich wirklich?
  • Plastikfrei – jedenfalls ansatzweise
  • Zero Waste – Müllvermeidung

FrauLiese von Schnittreif

Bio-Lebensmittel

Das ist für meine Familie in der Zwischenzeit fast schon selbstverständlich. Die meisten Lebensmittel kaufen wir im Bioladen. Nur bei bestimmten Marken wie Nutella, Nesquik & Co. greife ich auf die vertrauten Produkte im Supermarkt zurück, weil ich einfach noch keine Alternative gefunden habe. Aber das ist auch in Ordnung. Ich versuche nicht die 100% übers Knie zu brechen. Ich möchte Bio und Nachhaltigkeit soweit es geht in unser Leben integrieren – ohne irgenwelche Purzelbäume dabei schlagen zu müssen. Und das klappt erstaunlich gut. Vieles ist wirklich nur eine Frage der Gewohnheit. Bio-Lebensmittel sind oft teurer – ich weiß. Aber nicht immer. Das Geld, dass ich hier mehr ausgebe, spare ich mitunter an anderen Stellen (siehe Minimalismus) wieder ein bzw. ist es mir wert.

Bio-Stoffe & Grüne Mode

Das mit der Gewohnheit ist auch so ein Punkt, der sich wie ein roter Faden durch alles durchzieht. Wenn man umstellen möchte auf faire, nachhaltig produzierte Produkte, muss man neue Läden finden, sich informieren und umdenken. Zum Thema Biostoffe hat das in den letzten Monaten immer mehr auf meinem Blog stattgefunden. Aber das wisst ihr ja bereits. Was Kaufklamotten angeht, gibt es definitiv noch Verbesserungsbedarf. Das nächste große Thema wird die Bio-Jeanshose sein. Nachdem ich vom Selbernähen der Jeans nicht wirklich überzeugt war und bislang meine Jeans einfach im Klamottenladen vor Ort gekauft habe, werde ich mich nach Alternativen wie manomama, Mud-Jeans, Armed Angels & Co. umschauen. Für den Moment stelle ich das mal zurück, da der Kleiderschrank noch ausreichend mit Jeans bestückt ist.

Minimalismus

Über das Thema Minimalismus werde ich bei Gelegenheit einen eigenen Beitrag verfassen. Sonst triffte ich jetzt völlig ab. Nur kurz angerissen: weniger Konsum bedeutet nachhaltigeres Leben. Es geht dabei um den ganzen Schnickschnack, mit dem wir unser Leben und unsere Wohnungen füllen. Was davon brauche ich wirklich und wäre manchmal weniger nicht mehr?Nachhaltigkeit & Bio

Plastikfrei und Zero Waste

Diese beiden Dinge gehen Hand in Hand und beschäftigen mich im Moment sehr. So habe ich meine freie Zeit in der vergangenen Woche dazu genutzt, meine Küche komplett auf den Kopf zu stellen und auszuräumen. Ich war das erste Mal in einem Unverpackt Laden und bin total begeistert. Über dieses Projekt möchte ich euch in den nächsten Wochen immer wieder berichten. Zero Waste ist nämlich auch so ein Ansatz, den man nicht von heute auf morgen umsetzen kann und wahrscheinlich auch nicht zu 100%. Aber schrittweise gehe ich einzelne Bereiche an und hinterfrage mein bisheriges Verhalten, teste neue Ideen aus und berichte euch dann hier. Also freut euch schon mal auf meinen Bericht nächste Woche über den Unverpackt Laden. Ich verrate nur soviel: mir hat Einkaufen noch nie soviel Spaß gemacht und so ein gutes Gefühl gegeben :-)

LG,

Kerstin

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3 Comments

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    Verena
    30. September 2016 at 22:09

    Liebe Kerstin
    Ich beschäftige mich auch seit kurzem intensiver mit dem Thema Nachhaltigkeit. Leider gibt es noch keinen unverpackt Laden in der Nähe. Aber es gibt interessante Gespräche, wenn du mit mitgebrachten Gefässen einkaufen gehst.. Warte gespannt auf deine weiteren Erfahrungen!
    Liebe Grüsse
    Verena

    • Reply
      Kerstin Heinrich
      1. Oktober 2016 at 7:47

      Liebe Verena,

      ich hoffe es wird zukünftig noch viel mehr Unverpackt Läden geben. Der in Stuttgart ist für mich leider auch zu weit weg, als dass ich meine regelmäßigen Einkäufe dort erledigen könnte. Aber ab und zu möchte ich mit der S-Bahn hinfahren.

      Mitgebrachte Gefässe beim Einkaufen verwenden kostet eine enorme Überwindung. Ich finde es toll, dass du das schon ausprobiert hast. Da nehme ich mir mal ein Beispiel dran und werde es versuchen :-)

      LG,
      Kerstin

  • Reply
    Vivien
    5. Oktober 2016 at 19:15

    Liebe Kerstin,
    deinen Beitrag finde ich wirklich super. Mir geht es ganz ähnlich und ich bin super gespannt auf deinen nächsten Beitrag dazu. :-)
    Alles Liebe, Vivien

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