Just smile!

Biostoffe, Klamotten, Werbung

In der Zwischenzeit habe ich ja bereits einige Shirt für meine Jungs mit coolen Siebdruck-Motiven verschönert. Jetzt war definitiv mal wieder meine eigene Garderobe am Zug.

Aus dem olivfarbenen Bio-Jersey von NOSH wollte ich mir die ganze Zeit schon eine Else nähen. Diese ganz einfachen, schnörkellosen Longsleeves ziehe ich am liebsten zur Jeans an.

Just smile - Siebdruck einfach selber machen

Damit es nicht ganz langweilig aussieht, sollte wie gesagt ein Motiv das Shirt verzieren. Die Plottervorlagen von HamburgerLiebe haben es mir dabei einfach angetan. Just Smile! Ist das nicht ein wunderschöner Schriftzug?

Longsleeve oliv aus Biobaumwolle

Das Siebdruckverfahren von bobbinhood hatte ich euch ja hier bereits vorgestellt. Damit ich den Schriftzug ohne größere Puzzleaktion als Schablone verwenden konnte, habe ich die geschlossenen Buchstaben „l“ und „e“ etwas abgewandelt und geöffnet. Das fällt kaum auf und so hat es ganz wunderbar mit dem Druck funktioniert.

Else aus Bio-Jersey von NOSH

Immer wieder erstaunlich finde ich, dass ein und derselbe Schnitt durch verschiedene Stoffe total anders wirkt und sich anders anfühlt.

Der hier verwendete NOSH Jersey ist ein kleines bisschen fester und dicker, als der letzte Jersey, den ich als Else vernäht hatte. Dadurch trägt sich das Shirt ganz anders. Ein kleines bisschen lockerer hätte ich es mir an manchen Stellen gewünscht.

Longsleeve aus Bio-Jersey mit Schriftzug

Man lernt eben nie aus und beim nächsten Mal werde ich beim Zuschnitt genauer auf die Dehnbarkeit und Dicke des Stoffs achten. Trotzdem mag ich mein neues Shirt sehr gerne und hatte es schon mehrfach an.

Manchmal frage ich mich ob man meinen Klamotten eigentlich ansieht, dass sie selbst genäht sind oder nicht. Angesprochen werde ich jedenfalls selten darauf. Ist das ein gutes oder schlechtes Zeichen?!

LG,

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8 Comments

  • Reply
    Moni
    18. Januar 2018 at 10:56

    Definitiv ein Kompliment! =)

  • Reply
    sjoe
    18. Januar 2018 at 11:31

    tolles Shirt! ich würde das auch so sehen, wie Moni. definitiv ein Kompliment!

    und der Siebdruck, klasse! ich muss das Bobbins-Set mal im Auge behalten, werde im Februar an einem Siebdruckkurs teilnehmen…

    LG
    sjoe

    • Reply
      Kerstin Heinrich
      26. Januar 2018 at 11:13

      Danke :-)
      Das Siebdruckverfahren ist wirklich super. Ich wünsch dir viel Spaß bei deinem Kurs. Das wird bestimmt spannend.

      LG,
      Kerstin

  • Reply
    Renate
    18. Januar 2018 at 12:26

    Warum soll man eigentlich nicht „sehen“, dass etwas selbstgenäht ist?
    Ich finde, das ist doch auch ein Kompliment.
    Mir wurde das auch schon öfter anerkennend gesagt. Natürlich will ich möglichst in jeder Weise mein Selbstgenähtes
    gut präsentieren. Aber mich stört es nicht,wenn man es sieht oder vermuttet. Wer mich kennt nd weiß, dass ich öfter
    Selbstgenähtes trage, vermutet das auch gleich. Aber wie gesagt, eben als Kompliment.
    Dein Blog und deine Gedanken und dein Stil erfreuen mich immer wieder! Bleib so.
    LG Renate

    • Reply
      Kerstin Heinrich
      26. Januar 2018 at 11:18

      Danke liebe Renate. Schön zu hören, dass dir mein Blog und mein Stil gefallen. Ich bin immer sehr dankbar für solche Rückmeldungen – das motiviert zum weiterschreiben :-)

      Eigentlich hast du recht und man darf es ruhig sehen, dass etwas Selbstgenäht ist. Aber mitunter hat das einen etwas negativen Touch. Aber ich schätze mal das kommt darauf an, von wem die Frage / Aussage kommt ;-)

      LG,
      Kerstin

  • Reply
    Ani Lorak
    22. Januar 2018 at 18:07

    Ich denke wie bei vielen, macht der Ton die Musik – abwertend gefragt: Ist das selbstgenäht? Kein Kompliment – anderer Tonfall: Kompliment. Schwierig. Ich mag das Shirt und die Else und überlege gerade, dass ich diese auch als Shirt nähen könnte.

    • Reply
      Kerstin Heinrich
      26. Januar 2018 at 11:20

      Ja – da hast du sicherlich recht. Es kommt darauf an, wer nachfragt und wie nachgefragt wird ;-)
      Ich habe die Else schon einige Male als Shirt genäht und dafür ein kleines bisschen schmaler an den Seiten nach unten hin zugeschnitten, damit das Shirt an der Hüfte anliegt. Das funktioniert ganz hervorragend und ich liebe den U-Boot-Ausschnit :-)

      LG,
      Kerstin

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