Die kleine Schwester

Biostoffe, Klamotten

Ich mag Raglanschnitte. Ich mag die Else von schneidernmeistern. Daher war eigentlich klar: die Raglanelse muss ich unbedingt auch nähen.

Als Kleid hatte ich den Schnitt bereits letztes Jahr ausprobiert. Dieses Mal habe ich mir den Schnitt als Shirt gekürzt.

Raglanelse aus NOSH Jersey

Hier kommt der NOSH Stoff wieder ins Spiel, den ich euch vor kurzem gezeigt habe. Zugegeben, als Strampler ist er eigentlich nicht zu toppen. Aber ich wollte mir zu gerne auch etwas daraus nähen.

Da mir die Kombination mit schwarz beim Babystrampler so gut gefallen hatte, habe ich die Farbe kurzerhand für mein Shirt übernommen. Das ist ja einer der Vorteile vom Raglanschnitt: man kann die Ärmel wunderbar in einer Kontrastfarbe absetzen.

Raglanelse - die kleine Schwester

Ich würde jetzt nicht sagen, dass es ein Lieblingsstück geworden ist. Dafür ist das Muster vielleicht doch zu kindlich oder einfach zu ungewohnt für mich. Aber man kann ja schließlich nicht den ganzen Schrank voller Lieblingsteile haben.

Der Tragekomfort ist wie immer top und zur Jeans oder kombiniert zur schwarzen Freizeithose wie hier auf den Fotos, finde ich mein Raglanoberteil völlig in Ordnung und werde es bestimmt auch gerne tragen.

Die kleine Schwester: eine Raglanelse

Schon komisch wie sich meine Stoffwahl in der Zwischenzeit geändert hat. Während ich zum Anfang meiner Nähzeit fast ausschließlich zu bunten, gemusterten Stoffen gegriffen habe, sind es in der Zwischenzeit meistens einfarbige oder gestreifte Stoffe in gedeckten Farben: schwarz, navy, grau, hellgrau. Meine Kaufklamotten waren früher aber auch schon so: schlicht – uni.

PUPU organic fabric from NOSH

Da ich in der Zwischenzeit meine Klamotten (fast) alle selbst nähe, habe ich meinen Stoffeinkauf wohl ganz automatisch angepasst. Nur bei dem ein oder anderen entzückenden Motivstoff muss ich mich manchmal bremsen – oder ihn eben einfach kaufen und mal was anderes daraus nähen (so wie hier *lol*).

Wie sieht das bei euch aus? Kauft ihr lieber dezent, lieber bunt oder kreuz und quer? Gibt es Parallelen zum Klamottenkauf?

LG,

 

Previous Story
Next Story

3 Kommentare

  • Reply
    Ani Lorak
    8. Februar 2018 at 10:20

    Ja – hat was das Shirt. Ich selbst werde auch unbunter und ich glaube, das ist ganz normal. Erst der wow, wie schön, da fertige Kleidung selten in diesen Designs zu haben ist und dann kommt man wieder zurück zum Ursprung und wählt die Farben, die man immer schon getragen hat. Zumindest stelle ich das bei mir fest. Ich trage heute eine Nora aus Jeanssweat, ganz schlicht und nicht unbedingt zu erkennen, das selbst genäht ;-))

  • Reply
    Friederike
    8. Februar 2018 at 20:48

    Sieht doch prima aus, das Top. Zu bunt ist es doch nicht. :)
    Ich bin noch bei den „bunten“ Stoffen, wobei ich versuche darauf zu achten, dass die Muster etwas größer sind und daher nicht zu kindisch wirken. In meinem Stoffvorrat sind aber auch einige unis, die ich dann hoffentlich im Schnitt aufpeppe (Knöpfe, Taschen etc.)

  • Reply
    Monika
    9. Februar 2018 at 13:21

    WOW Sehr cool!
    Bei der Farbkombi würde ich auch über Muster nachdenken und da ist ein Raglanschnitt mit unifarbenen Ärmeln wie gemacht dafür!
    Liebe Grüße
    Monika

  • Dein Kommentar

    Name, eMail und Inhalt werden auf meiner Webseite gespeichert. Mehr Infos findest du in meiner Datenschutzerklaerung.